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  Oktober - der Rosenkranzmonat

 
  Als ich in einer meiner Schulklassen vergangene Woche einen Rosenkranz zeigte, meinte eines der Kinder, auf meine Frage, was das denn sei: „Das ist eine Kette, die man sich um den Hals hängen kann.“
Und tatsächlich ist das vielleicht bei Vielen die erste Assoziation. Doch der Rosenkranz ist nicht nur ein Schmuckstück, sondern vor allem ein Hilfsmittel beim Beten. Der Betende lässt die Perlen durch die Finger gleiten und jede Perle steht für ein eigenes Gebet. Dies erinnert auch an die Gebetsketten und -schnüre anderer Religionen.

 
  Besonders die Monate Mai und Oktober sind der Gottesmutter Maria geweiht. Im Mai feiern wir Maiandachten und im Oktober ist das Rosenkranzgebet besonders präsent. Schon seit dem Mittelalter gilt der Oktober als Rosenkranzmonat.
Das geht zurück auf den 7. Oktober 1571, an dem die Seeschlacht von Lepanto stattfand. Gegenüber standen sich 260 osmanische Schiffe und 211 Schiffe der durch Papst Pius V. gegründeten Flotte der „Heiligen Liga“. Die Lage galt für die „Heilige Liga“ als ziemlich aussichtslos. Papst Pius V. soll vor dem Kampf den Rosenkranz gebetet haben und so kam es tatsächlich zu einem unerwarteten Sieg der „Heiligen Liga“, der dem Rosenkranzgebet des Papstes und der Fürsprache Mariens zugesprochen wurde. Seither wird am Jahrestag der Schlacht der Gedenktag „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“ begangen.

 
  Auch wir sind wieder eingeladen, dieses besondere und meditative Gebet im Rosenkranzmonat zu beten, um dabei die Anliegen der Welt, aber auch unsere ganz eigenen Wünsche, Dankbarkeiten, Sorgen und Nöte in das Gebet an Maria hineinzulegen.  
   Marienfigur Wallfahrtskirche St. Leonhard in Hetzenbach  
   Bild: Marienfigur
aus der Wallfahrtskirche
St. Leonhard in Hetzenbach