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- Angelika Handl
Was gehört zu einer Dorfweihnacht am Tag der letzten Rauhnacht? Natürlich, der Schnee und trockene Kälte. Am Abend der Epiphanisnacht – die Nacht zum Hochfest „Erscheinung des Herrn“, also dem darauffolgenden Dreikönigstag, waren die austragenden Zeller Vereine am Werk und hatten den Pfarrhof wieder bestens für die im wahrsten Sinne des Wortes „Winterparty“, vorbereitet. Bei der mittlerweile achten Dorfweihnacht konnte man sich endlich auch wieder über die weiße Pracht freuen, nur so viele Schneemaßen wie bei der ersten Dorfweihnacht im Januar 2017 waren es nicht.

Frau Holle war dennoch großzügig und besonders die Kinder hatten großen Spaß. Flackernde Kerzen säumten den Eingang des Pfarrhofes und allerlei wärmende beheizte Öfen und eine offene Feuerstelle hielten Groß und Klein, warm. Wenn sich auch heuer nicht so viele Besucher wie sonst einfanden, tat dies der guten Stimmung keinen Abbruch. Die Blaskapelle der Feuerwehr Zell spielte zudem ein paar weihnachtliche Stücke und verlieh dem Ganzen, ein gewisses Etwas.

Der Schützenverein Lobenstein hatte zu Bratwurst/-Knackersemmeln auch Feuerlis im Kipferl im Angebot. Für warme und kalte Getränke, war die Landjugend Zell zuständig. Zu Glühwein oder Kinderpunsch gab es auch einen verlockenden „Hot Aperol“.

Schon eine Tradition ist die Tombola, die wieder mit allerhand Preisen beeindruckte. Die Frauenrunde Zell übernahm dazu die Vorbereitung und Organisation, wobei auch die Bürger der Gemeinde allerlei Sachspenden abgeben konnten, die zum Teil die Gewinner überraschten. Der Losverkauf fand wieder reißenden Anklang, denn im Nu waren alle Lose unter die Besucher gebracht.

Die Verantwortlichen bedankten sich abschließend für die zahlreichen Spenden. Die erste Vorsitzende der Frauenrunde, Kuni Wanninger, machte mit den Kindern Stockbrot über dem Lagerfeuer. Drei Kilo Mehl hatte sie für den vorbereiteten Teig verarbeitet und die Aktion kam sehr gut an, nicht nur bei den Kindern.

Beim Stand des OGV Zell hatte man die Qual der Wahl. Entweder Kartoffelsuppe mit Brot oder süße Leckereien wie die frisch zubereiteten Waffeln, selbstgebackene Zimtstriezel und Aprikosenschnitten oder eben alles. Zuerst deftig - dann süß. Auch zahlreiche fruchtige Liköre luden zum Probieren ein. Bei guten Gesprächen verbrachten die Gäste im idyllischen, schneebedeckten Pfarrhof einen geselligen Abend an den wärmenden Öfen mit von innen wärmenden Getränken.

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- Angelika Handl
Am zweiten Adventssonntag tauchte am späten Nachmittag, bei einbrechender Dämmerung, die große Pfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in Zell in harmonischen Kerzenschein und in violettes Licht ein - die Farbe der Fastenzeit und Farbe der Stille wie Besinnung. Zu dem adventlichen Impuls mit musikalischen Beiträgen der Chöre aus der Pfarreiengemeinschaft Wald-Zell, wurde so das Jubiläumsjahr zu „700 Jahre Pfarrei und 140 Jahre Pfarrkirche“, feierlich eröffnet.

Vorbei an einem wunderbaren Blumenteppich im Eingangsbereich, der zudem für die vorangegangene Diakonweihe als beeindruckender Blickfang verzauberte, suchten sich die Zuhörer ihren Platz. Imposant hieß die Blaskapelle der FFW Zell die Gäste willkommen. Dekan Ralf Heidenreich freute sich bei der Begrüßung, dass so viele gekommen waren, bei der Unmenge an weihnachtlichen Angeboten in der sogenannten „staaden Zeit“.

Nach dem gemeinsamen Lied „Macht hoch die Tür“, bei der alle eingeladen waren mitzusingen, übernahm der Männergesangsverein aus Wald unter der Leitung von Rudi Zimmerer. Die Männerstimmen beeindruckten mit dem Andachtsjodler, „Sing ma im Advent“, „Maria durch ein Dornwald ging“ und dem allseits beliebten „Trommellied“.

Zwischen den Darbietungen der Chöre, teilte Dekan Ralf Heidenreich mit adventlichen Meditationen, wertvolle Gedanken, in Bezug auf den Advent, was Ankunft heißt - bis hin zum großen Fest am Heiligen Abend. Die Gruppe Jericho mit Leiterin Sigrid Rothhammer, ließ bei dem bekannten „Advent is a Leichtn“ die Augen der Zuhörer glänzen - ist dieses Lied doch so friedlich und einfach in seiner wertvollen Aussagekraft. Das zweite Lied „Wann fängt Weihnachten an?“ und das Stück „Good News“ folgten.

Thomas Schön, der den Projektchor Kirchenmusik leitet, brachte mit seinen Sängern und Sängerinnen, „Schee langsam, wird´s still“, In the Bleack Midwinter und „Es wird scho glei dumper“, drei abwechslungsreiche wie fabelhaft gesungene Stücke, dar.

Im Anschluss hörte man vom Kirchenchor Zell das „Weihnachts-Wiegenlied“, „Rorate coeli desuper“ und „Joy to the World“. Die Leiterin Michaela Kangler-Lang begleitete dazu am Keyboard.

Mit dem vorherigen „Herr deine Liebe“ und „Nun freut euch ihr Christen“ galt der Blaskapelle der letzte Liedbeitrag. Die Töne der Instrumente überbrachten in der großen, weithallenden Kirche dazu ein besonderes festliches Gefühl und Weihnachtsstimmung. Langer Applaus der Zuhörerschaft bekundete eine gelungene Auftaktveranstaltung zu einem bemerkenswerten Jubiläumjahr. Nach dem spirituellen Impuls warteten wärmende Feuerschalen, duftender Glühwein, Kinderpunsch und selbstgebackene Plätzchen auf dem Kirchenvorplatz, der gesäumt von etlichen Kerzen war, auf alle Besucher.

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- PG Wald-Zell
Am Sonntag, den 7. Dezember 2025 findet um 16:00 Uhr in der Zeller Pfarrkirche ein Adventsimpuls mit Liedern anläßlich des Jubiläumsjahres „700 Jahre Pfarrei Zell“ statt.
Mitwirkende sind der Kirchenchor Zell, Chor Jericho, Projektchor Wald, MGV Wald und die Blaskapelle Zell.
Herzliche Einladung an alle Pfarrangehörige.
An dieser Stelle finden Sie Neuigkeiten und Beiträge zum Jubiläumsjahr der Pfarrei Zell!







